EK6 Plus
Fox ESS EK6 Plus Batteriespeicher – 5,76 kWh modularer Hochvoltspeicher Der Fox ESS EK6 Plus ist ein hochmoderner und skalierbarer Hochvolt-Lithium-Eisenphosphat-Speicher (LiFePO4), der Flexibilität, starke Leistung und absolute Zukunftssicherheit in einem kompakten Gerät vereint. Mit einer Nennkapazität von 5,76 kWh pro Modul ist er ideal darauf abgestimmt, den selbst erzeugten Solarstrom Ihrer Photovoltaik-Anlage effizient zu speichern und Ihren Autarkiegrad nachhaltig zu maximieren. Maximale Flexibilität und Skalierbarkeit für Ihren Bedarf Passen Sie Ihr Speichersystem exakt an Ihren aktuellen oder zukünftigen Energiebedarf an. Das System ist so konzipiert, dass es problemlos mit Ihnen wachsen kann. Ein einzelnes EK6-Modul liefert 5,76 kWh und lässt sich durch eine einfache Parallelschaltung von bis zu vier Modulen auf eine beeindruckende Gesamtkapazität von 23,04 kWh erweitern. So genießen Sie höchste Investitionssicherheit – egal, ob Sie später ein Elektroauto anschaffen oder eine Wärmepumpe integrieren. Höchste Sicherheit dank integriertem Brandschutz Sicherheit steht beim EK6 Plus an erster Stelle. Neben den von Haus aus sicheren und langlebigen LiFePO4-Zellen verfügt das System über einen einzigartigen, eingebauten Feuerlöscher. Dieser integrierte Brandschutz sorgt für zusätzliche Sicherheit in Ihrem Zuhause. Kombiniert mit dem wetterfesten IP65-Gehäuse und einer natürlichen Konvektionskühlung arbeitet der Speicher zudem völlig geräuschlos und wartungsfrei. Ihre Vorteile auf einen Blick Effiziente Energienutzung: 90 % Entladungstiefe (DoD) für eine maximale Ausnutzung der Speicherkapazität. Integrierter Brandschutz: Ein eingebauter Feuerlöscher sorgt für ein absolutes Höchstmaß an Sicherheit. Flexibel erweiterbar: Bis zu 4 Module parallel schaltbar für eine Gesamtkapazität von maximal 23,04 kWh. Robuste Bauweise: Zertifiziert nach IP65, somit bestens für den Innen- und Außenbereich geeignet. Hohe Effizienz & Lebensdauer: Lade-/Entladeeffizienz von ≥ 95 % und eine Lebensdauer von ≥ 5.000 Zyklen. Flüsterleiser Betrieb: Natürliche Konvektionskühlung ohne störende Lüftergeräusche. Smarte Kompatibilität: Nahtlose Kommunikation via CAN; kompatibel mit Fox ESS H1, KH, H3, H3-Pro und H3 Smart Wechselrichtern. Technische Daten Hersteller Fox ESS Modellbezeichnung EK6 Plus Produkttyp Hochvolt-Batteriespeicher (HV) Zelltechnologie LiFePO4 (Prismatische Zelle) Speicherkapazität pro Modul 5,76 kWh Entladungstiefe (DoD) 90 % Systemeffizienz ≥ 95 % Zyklenlebensdauer ≥ 5.000 Zyklen Skalierbarkeit Bis zu 4 Module parallel (max. 23,04 kWh) Schutzart IP65 (für Innen- und Außenmontage) Kühlung Natürliche Konvektion Betriebstemperatur (Laden) 0 °C bis +55 °C Betriebstemperatur (Entladen) -10 °C bis +55 °C Abmessungen (B × H × T) 380 × 640 × 185 mm Gewicht 51 kg Zertifikate IEC62619, EN IEC 61000-6-1/2/3/4, UN38.3 Garantie 10 Jahre Herstellergarantie Lieferumfang 1 × Fox ESS EK6 Plus Batteriespeicher (5,76 kWh)
- Effiziente Energienutzung
- Integrierter Brandschutz
- Flexibel erweiterbar: Bis zu 4 Module parallel schaltbar für eine Gesamtkapazität von maximal 23,04 kWh
Lieferbar, Lieferzeit: 3-9 Werktage
FoxESS EK6 Plus: Hochvolt-Speicher im Überblick
Hochvolt-Speicher sind modulare Heimspeicher, bei denen mehrere Batteriemodule in Reihe zu einem Turm geschaltet werden und zusammen einige hundert Volt Gleichspannung liefern. Sie arbeiten mit einem passenden Hybridwechselrichter zusammen und lassen sich oft schrittweise erweitern. Hier erfahren Sie, worauf es bei Auswahl, Kompatibilität und Installation ankommt.
Die Artikel im Überblick
Über FoxESS
FoxESS (Fox ESS) entwickelt Wechselrichter, Hochvoltbatterien und Ladetechnik für Photovoltaik-Anlagen im Eigenheim und im Gewerbe. In unserem Sortiment finden Sie dreiphasige Hybrid- und PV-Wechselrichter, die modularen Hochvoltspeicher EQ3300, EQ5000, EK6 Plus und EK12 Plus sowie Wallboxen und die EPS Box PRO für Notstrom. Überwacht wird das System über die Plattform FoxCloud 2.0.
Aufbau und Funktionsweise
Ein Hochvolt-Turm besteht aus einem Sockel mit Steuereinheit und Batteriemanagementsystem (BMS) sowie mehreren gestapelten Modulen. Jedes Modul bringt typischerweise eine Nennspannung von rund 100 Volt mit; in Reihe geschaltet ergeben sich mit jedem weiteren Modul etwa 100 Volt mehr, also Systemspannungen von einigen hundert Volt. Als Zellchemie wird meist Lithium-Eisenphosphat (LFP) eingesetzt, das als thermisch robust gilt.
Hohe Spannung hat einen Grund: Bei gleicher Leistung fließen kleinere Ströme, was dünnere Leitungen und geringere Leitungsverluste ermöglicht. Zugleich liegt die Spannung weit über der Grenze von 120 Volt Gleichspannung, bis zu der von Kleinspannung (SELV/PELV) gesprochen wird. Berührungsschutz und fachgerechte Installation sind deshalb unverzichtbar.
Das BMS überwacht den Turm als Ganzes: Es misst Zellspannungen und Temperaturen, begrenzt Lade- und Entladeströme und meldet Störungen an den Wechselrichter. Da die Module in Reihe liegen, wirkt sich ein schwächeres Modul auf den ganzen Turm aus. Einheitliche Module und eine saubere Montage sind deshalb wichtig.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Prüfen Sie zuerst Kapazität und Erweiterbarkeit: Wie groß ist ein einzelnes Modul, wie viele Module sind pro Turm minimal und maximal erlaubt, und lassen sich mehrere Türme parallel betreiben? Daraus ergeben sich die möglichen Spannungsstufen und die Gesamtkapazität.
Mindestens ebenso wichtig ist die Leistung. Sie ist häufig durch den zulässigen Dauer- und Spitzenstrom der Module begrenzt und nicht allein durch die Kapazität. Ein größerer Turm liefert also nicht automatisch mehr Leistung, sondern vor allem mehr Energie; das Datenblatt verrät, wie sich die Leistung mit der Modulzahl verhält. Weitere Kriterien sind die Schutzart (IP-Code) für den Aufstellort, der Temperaturbereich, die Datenverbindung zum Wechselrichter (zum Beispiel CAN oder RS485) und die Frage, ob alte und neue Module gemischt werden dürfen. Das entscheidet allein die Herstellerfreigabe.
Zusammenspiel mit PV-Anlage und Wechselrichter
Hochvolt-Speicher sind DC-gekoppelt: Sie hängen am Batterieeingang eines Hybridwechselrichters, der Solarmodule, Batterie und Hausnetz verbindet. Der Wechselrichter muss die Turmspannung im gesamten Betriebsbereich akzeptieren, die Kommunikation des Speichers verstehen und vom Hersteller für diese Kombination freigegeben sein. Verlassen Sie sich nicht auf bloße Steckerkompatibilität, sondern auf die Freigabeliste des Herstellers.
Eine Notstromfunktion hängt vom Wechselrichter ab, nicht allein vom Speicher. Auch die Leistung im Ersatzbetrieb ist durch ihn begrenzt. Ein Smart-Meter am Netzanschluss liefert die Messwerte, mit denen das Energiemanagement den Speicher steuert.
Wer bereits einen Hybridwechselrichter besitzt, prüft zuerst, ob dessen Batterieeingang Hochvolt-Systeme überhaupt zulässt. Andernfalls ändert ein nötiger Wechselrichtertausch die gesamte Planung. Die HTW Berlin betont außerdem, dass die Effizienz vom Teillastverhalten abhängt: Typische Abendlasten liegen bei nur 100 bis 150 Watt, und dort arbeiten viele Geräte deutlich schlechter als bei Maximalleistung.
Installation und Sicherheit
Errichtung, DC-Verkabelung, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind Aufgabe einer Elektrofachkraft. Eine Elektrofachkraft verfügt laut BG ETEM über eine elektrotechnische Ausbildung, Erfahrung im Arbeitsfeld und aktuelle Kenntnis der einschlägigen Normen. Bei Gleichspannung kommt hinzu, dass sich ein Lichtbogen nicht von selbst löscht und die Batterie nicht abschaltbar ist, solange sie Energie enthält.
Einzelne Module sind schwer, planen Sie Transportwege und Tragfähigkeit des Untergrunds ein. Wählen Sie einen trockenen, frostfreien und gut zugänglichen Ort gemäß Herstellervorgaben. Für stationäre Lithium-Speicher gibt es die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-E 2510-50 mit Sicherheitsanforderungen. Fragen Sie nach den Prüfunterlagen. Nach der Inbetriebnahme müssen Speicher im Marktstammdatenregister angemeldet werden.
Planen Sie auch die Zeit danach: Eine App zeigt Ladezustand, Leistung und Störmeldungen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt einen Anlagencheck etwa alle vier bis fünf Jahre inklusive Prüfung des Speichers; Hersteller können Prüfungen oder Software-Updates vorschreiben.
Typische Fehler bei der Auslegung
Häufig wird ein Turm gewählt, dessen Spannungsbereich nicht zum Wechselrichter passt, oder die Leistung des Moduls wird unterschätzt, sodass der Speicher bei Lastspitzen nicht mitkommt. Auch der Wunsch nach späterer Erweiterung scheitert, wenn Platz, Gehäuse, Leitungen oder die maximale Modulzahl nicht eingeplant wurden.
Weitere typische Fehler sind ein zu großer Speicher, der meist halb gefüllt bleibt und schneller altert, nicht abgestimmte Firmware-Stände, ein ungeeigneter Aufstellort sowie fehlende Überlegungen zum Notstrom. Rechnen Sie die Wirtschaftlichkeit mit realistischen 10 bis 15 Jahren Lebensdauer des Speichers, nicht mit der Lebensdauer der Solarmodule.
Hochvolt- oder Niedervolt-Speicher?
| Kriterium | Hochvolt-Turm | Niedervolt-/48-V-Speicher |
|---|---|---|
| Systemspannung | Einige hundert Volt Gleichspannung, durch Reihenschaltung der Module | Meist rund 48 Volt, damit unter der 120-V-Gleichspannungsgrenze für Kleinspannung |
| Ströme bei gleicher Leistung | Kleiner, dünnere Leitungen möglich | Deutlich größer, dicke Leitungen und kurze Wege nötig |
| Passender Wechselrichter | Hochvolt-Hybridwechselrichter mit passendem Batterieeingang | Wechselrichter mit Niedervolt-Batterieeingang oder Batteriewechselrichter |
| Sicherheit bei der Installation | Oberhalb der Kleinspannung, besondere Sorgfalt beim Berührungsschutz | Geringere Berührungsspannung, aber hohe Kurzschlussströme bleiben ein Risiko |
| Erweiterung | Module im Turm ergänzen, begrenzt durch den Spannungsbereich des Wechselrichters | Oft weitere Batterien parallel zuschalten |
| Typischer Einsatz | Ein- und Mehrfamilienhaus mit Hybridwechselrichter | Kleinere Systeme, Rack-Lösungen und Inselanlagen |
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Häufige Fragen
Was bedeutet Hochvolt bei Heimspeichern?
Gemeint sind Batteriesysteme, deren Module zu einer Gleichspannung von mehreren hundert Volt in Reihe geschaltet werden. Der Begriff stammt aus dem Marktjargon, die Spannung liegt weiterhin im Bereich der Niederspannung. Sie liegt aber deutlich über der Kleinspannungsgrenze von 120 Volt Gleichspannung. Deshalb gelten besondere Anforderungen an Installation und Berührungsschutz.
Kann ich später Module nachrüsten?
In der Regel ja, aber nur innerhalb der Grenzen des Systems: Meist ist eine minimale und maximale Modulzahl pro Turm vorgegeben, und der Wechselrichter muss die höhere Spannung verarbeiten können. Ob sich Module unterschiedlicher Baujahre mischen lassen, entscheidet der Hersteller. Planen Sie Platz und Leitungswege von Anfang an ein.
Welcher Wechselrichter passt zu meinem Hochvolt-Speicher?
Nur einer, den der Hersteller für diese Kombination ausdrücklich freigibt. Entscheidend sind der zulässige Spannungsbereich, die Kommunikationsschnittstelle und der Firmware-Stand. Nutzen Sie die Kompatibilitätsliste des Herstellers und lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Installationsbetrieb bestätigen, dass die Kombination freigegeben ist.
Kann ich einen Hochvolt-Speicher selbst anschließen?
Nein. Elektrische Arbeiten an Gleichspannungsanlagen mit mehreren hundert Volt gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Das betrifft Montage, DC-Verkabelung, Netzanschluss und Inbetriebnahme. Sie können vorbereiten, welche Aufstellfläche, Wege und Messkonzepte nötig sind, und das mit dem Fachbetrieb abstimmen.
Wie viel Leistung bringt ein Hochvolt-Speicher?
Das hängt vom zulässigen Strom der Module und vom Wechselrichter ab, nicht allein von der Kapazität. Die C-Rate setzt Leistung und Kapazität ins Verhältnis: Bei 1C wird die gesamte Kapazität in einer Stunde entnommen. Das Datenblatt nennt Dauer- und Spitzenleistung; prüfen Sie beides gegen Ihre typischen Lastspitzen.
Darf ich den Speicher im Freien aufstellen?
Nur wenn der Hersteller dies für das Produkt freigibt. Die Schutzart (IP-Code) beschreibt den Schutz vor Staub und Wasser, ersetzt aber nicht die Angaben zu Temperaturbereich, Sonneneinstrahlung und Aufstellbedingungen. Hohe wie niedrige Temperaturen belasten die Batterie, ideal ist ein trockener, frostfreier Ort.
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